Mit allen Sinnen lernen und wachsen.
Person
Die Person hinter der Pädagogin.
Welche Erfahrungen mich geprägt haben, welche Werte mich begleiten und warum ich den Beruf der Erzieherin mit Überzeugung gewählt habe.
Wer ich bin
Nachhaltiges Lernen beginnt dort, wo Kinder ihre Umwelt selbst erleben, gestalten und verstehen dürfen.
Es gibt Menschen, die Kinder vor allem unterrichten möchten.
Mich interessiert zunächst etwas anderes.
Ich möchte verstehen, wie Kinder ihre Welt entdecken.
Jedes Kind bringt seine eigene Neugier, seine eigenen Erfahrungen und seine ganz persönliche Art mit, die Welt zu entdecken. Pädagogik beginnt deshalb nicht mit Erklären, sondern mit aufmerksamem Beobachten, echtem Zuhören und dem Vertrauen, dass Kinder ihren eigenen Weg des Lernens finden können.
Kinder lernen besonders gut, wenn sie sich angenommen fühlen, eigene Erfahrungen machen dürfen und ihre Umwelt mit allen Sinnen erleben können.
Diese Überzeugung begleitet mich in meiner täglichen Arbeit ebenso wie in meiner persönlichen Entwicklung.
Mein Weg
Mein beruflicher Weg begann im Gesundheits- und Sozialwesen.
Viele Jahre durfte ich Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten. Dabei habe ich gelernt, wie wichtig Vertrauen, Wertschätzung und ein respektvoller Umgang miteinander sind.
Mit der Entscheidung, Erzieherin zu werden, hat sich mein beruflicher Schwerpunkt verändert – meine Haltung jedoch nicht.
Heute darf ich Kinder auf ihrem Weg begleiten, ihre Welt mit Neugier, Kreativität und eigenen Erfahrungen zu entdecken.
Dabei geht es mir nicht darum, Antworten vorzugeben.
Ich möchte Räume schaffen, in denen Kinder eigene Antworten finden können.
Was mich bewegt
Mich faszinieren Orte, an denen Lernen ganz selbstverständlich entsteht.
Ein Waldweg.
Ein umgestürzter Baum.
Ein Käfer unter einem Stein.
Ein selbst gebautes Wichtelhaus.
Ein Stück Kreide auf dem Boden.
Ein Pinsel.
Ein geschminkter Schmetterling im Gesicht eines Kindes.
Es sind oft die kleinen Dinge, aus denen große Lernerfahrungen entstehen.
Deshalb liebe ich die Natur als Erfahrungsraum. Deshalb arbeite ich gern kreativ. Und deshalb freue ich mich über die Fragen, mit denen Kinder die Welt immer wieder neu entdecken.
Und deshalb glaube ich daran, dass Lernen immer dann besonders nachhaltig ist, wenn Kinder selbst entdecken, ausprobieren und gestalten dürfen.
Was mir wichtig ist
In meiner Arbeit stehen nicht fertige Ergebnisse im Mittelpunkt.
Mich interessieren vielmehr die Wege, die Kinder gehen.
Wenn ein Kind mutig etwas ausprobiert.
Wenn es gemeinsam mit anderen eine Idee entwickelt.
Wenn aus einer Frage plötzlich Begeisterung entsteht.
Wenn ein eigenes Erlebnis zu einer eigenen Erkenntnis wird.
Diese Momente machen Pädagogik für mich wertvoll. Sie erinnern mich jeden Tag daran, dass Entwicklung nicht geplant werden kann – sie entsteht dort, wo Kinder Vertrauen, Zeit und Raum für eigene Erfahrungen erhalten.
Was mich ausmacht
Ich begegne Kindern aufmerksam, geduldig und wertschätzend.
Ich nehme ihre Fragen ernst, höre zu und begleite sie auf Augenhöhe.
Dabei vertraue ich darauf, dass jedes Kind Fähigkeiten in sich trägt, die sich entfalten können, wenn wir ihm Zeit, Vertrauen und geeignete Erfahrungsräume schenken.
Ein persönlicher Gedanke
Die Entscheidung, Erzieherin zu werden, war für mich keine Neuorientierung.
Sie war eine Weiterentwicklung meines bisherigen Weges.
Heute kann ich das verbinden, was mir schon immer wichtig war:
Menschen begleiten.
Entwicklung ermöglichen.
Mit allen Sinnen lernen und wachsen.